Wie ein Vollwaschgang in der Waschmaschine“
Interview mit WBS Dozent und Ironman Teilnehmer Jörg Weissmantel
Jörg Weissmantel ist seit 1996 freiberuflicher Management- und Kommunikationstrainer. Der studierte Volkswirt und Handelslehrer vermittelt Kenntnisse und Techniken in den Bereichen Persönlichkeits-Management, Job-Management und Team-Management und wird regelmäßig von der WBS TRAINING AG als Coach gebucht. Darüber hinaus ist Weissmantel begeisterter Triathlet und sechsmaliger Teilnehmer des Ironman in Frankfurt. Der Darmstädter ist Vater von zwei Kindern.
WBS: Hallo Herr Weissmantel, zunächst vielen Dank für das Interview! Meine erste Frage an Sie: Wann und wie sind Sie zum Triathlon gekommen und was reizt Sie gerade an diesem Sport?
Zum Triathlon gekommen bin ich über die Leichtathletik. Ich lief als kleiner Bub schon aktiv Mittelstrecke und war da auch recht erfolgreich. Irgendwann hat man sich erzählt dass es da was Neues gibt. Da fing das mit dem Triathlon gerade an. Es hat mich damals gereizt nicht nur zu laufen, sondern auch zu schwimmen und Rad zu fahren. Und da ich vom Laufen her kam und diese Disziplin in petto hatte, habe ich es ausprobiert. Die ersten Welt-Wald-Wiesen Triathlons, die es dann in Darmstadt und Umkreis gab, haben unheimlich viel Spaß gemacht. Ich trainierte dann weiter und es wurde immer mehr und irgendwann richtig viel.
WBS: Welche der drei Disziplinen finden Sie am schwersten und welche liegt Ihnen am ehesten?
Am schwersten für mich ist das Schwimmen weil das sehr viel mit Technik zu tun hat und weniger mit Kraft. Da muss ich am meisten trainieren um schließlich die Technik auch zu verbessern. Am ehesten liegt mir immer noch das Laufen weil ich da einfach viele Jahre Erfahrung habe.
WBS: Wie sieht Ihr wöchentliches Trainingsprogramm aus?
Prinzipiell trainieren wir täglich, wobei jeder dritte Tag ein Regenerationstag ist. Das ist wichtig damit der Körper überhaupt die Möglichkeit hat die Trainingsleistung zu verarbeiten. Das Wintertraining sieht ganz anders aus als das Training, was im Frühjahr beginnt. Momentan (Dezember) ist ganz viel Schwimmtraining angesagt. Wir trainieren intensiv Schwimmtechnik. Dann natürlich sehr viel Lauftraining. Aber alles bewegt sich noch im Grundlagenausdauerbereich um so die Grundlagen für das intensivere Training zu schaffen. Im Frühjahr steigert sich der Umfang mit höheren Intensitäten. Dann wird das Radfahren intensiviert. Meistens geht’s auch ins Radtrainingslager irgendwo ins Warme, z.B. nach Mallorca, und dann werden sukzessive bis zum Sommer hin die Intensitäten nach oben gefahren. Das kann auch mal bedeuten, dass man zweimal am Tag trainiert. Am Wochenende, wo mehr Zeit ist, sitzt man auch mal fünf Stunden auf dem Rad und läuft im Anschluss noch ein bis zwei Stunden.

