Qualifizierungschancengesetz -
fit für die Arbeitswelt 4.0

Die Qualifizierungsoffensive stärkt Unternehmen und Angestellte für die digitale Zukunft.

Die Qualifizierungsoffensive der Bundesagentur für Arbeit eröffnet Unternehmen neue Chancen, sich für die Arbeitswelt 4.0 zu stärken und die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen.

Was steckt dahinter? Wirtschaftsexperten prognostizieren zukünftig rapide Veränderungen des Arbeitsmarktes durch Digitalisierung und Automatisierung. Annähernd 25 % aktueller Berufsbilder könnten durch Technologien potentiell ersetzt werden (IAB Kurzbericht 4/2018). Andererseits entstehen durch die Digitalisierung neue Jobs, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer neue Kompetenzen benötigen.

Mit der Qualifizierungsoffensive können sich Unternehmen für diesen Strukturwandel rüsten. Angestellte erhalten nun erweiterte Möglichkeiten, im Job an einer geförderten Weiterbildung oder Umschulung teilzunehmen. Unternehmen werden durch finanzielle Hilfen darin bestärkt, nachhaltig in ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren.

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Wie profitieren Unternehmen vom Qualifizierungschancengesetz?

Unternehmen sind im digitalen Wandel auf qualifizierte und gut ausgebildete Arbeitnehmer angewiesen. So sichern sie ihre Zukunftsfähigkeit und sind gerüstet für die Chancen und Herausforderungen der neuen Arbeitswelt.
Mit der Qualifizierungsoffensive werden Unternehmen finanziell darin unterstützt, gezielt Kompetenzen ihrer Angestellten zu fördern. Eine Weiterbildung trägt zudem zur Mitarbeiterzufriedenheit bei und stärkt somit die Mitarbeiterbindung.
Grundsätzlich gibt es zwei Förderwege innerhalb der Qualifizierungsoffensive:

Abschlussorientierte Qualifizierung (ehemals WegeBau).

Maßnahmenziel: Nachträglicher Erwerb eines Berufsabschlusses.

  • Umschulung.
  • Vorbereitung auf Externenprüfung.
  • Teilqualifizierung.

Anpassungsqualifizierung.

Maßnahmenziel: alle sonstigen Weiterbildungen. Diese sollten:

  • ...über arbeitsplatzbezogene kurzfristige Anpassungsfortbildungen hinausgehen.
  • ...nicht im überwiegenden Interesse des Unternehmens liegen.

Hinweis: Der Arbeitgeber darf zur Durchführung der Weiterbildung nicht gesetzlich verpflichtet sein. Generell gelten für diese Beschäftigtengruppe zusätzliche maßnahmen- und personenbezogene Förderungsvoraussetzungen (§§ 22, 82 Abs. 1 SGB III).

Qualifizierungschancengesetz: einfach erklärt.

Ob Weiterbildung oder Umschulung – mit der Förderung der Bundesagentur für Arbeit können Sie Ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ganz einfach und ohne hohe Kosten beruflich weiterbilden und Ihr Unternehmen zukunftsfähig machen. Was und wer genau nach dem Qualifizierungschancengesetz gefördert wird? Erklärvideo beantwortet die wichtigsten Fragen rund ums Thema.

Förderübersicht Qualifizierungschancengesetz:

Abschlussorientierte Qualifizierung.

Qualifizierung ohne Berufsabschluss.

Rechtsgrundlage:
Qualifzierungschancengesetz: § 81 Abs. 2 i.V.m § 82 SGB III.

Berufsabschluss:
Für Beschäftigte ohne Berufsabschluss oder ohne verwertbaren Berufsabschluss förderbar.

Mindestdauer:
Entfällt.

Lage der Weiterbildung:
Innerhalb (z. B. betriebliche Einzelumschulung) oder außerhalb des Betriebes.

Zulassung:
Bildungsträger und Maßnahme müssen DQS und AZAV zertififiziert sein. WBS TRAINING erfüllt beide Bedingungen.

Übernahme Lehrgangskosten:
zu 100 % von der Agentur für Arbeit.

Arbeitgeberbeteiligung:
Entfällt.

Übernahme sonstiger Weiterbildungskosten:
Wenn diese durch die Weiterbildung entstehen.

Arbeitsentgeltzuschuss:
Bis zu 100 %.

Anpassungsqualifizierung.

Qualifizierung mit Berufsabschluss.

Rechtsgrundlage:
Qualifizierungschancengesetz: § 82 SGB III.

Berufsabschluss:
Für eine Förderung muss der Berufsabschluss in der Regel mindestens vier Jahre zurückliegen.

Mindestdauer:
Mindestens 121 Stunden.

Lage der Weiterbildung:
Außerhalb des Betriebes oder Durchführung durch zugelassende Träger im Betrieb.

Zulassung:
Bildungsträger und Maßnahme müssen DQS und AZAV zertififiziert sein. WBS TRAINING erfüllt beide Bedingungen.

Übernahme Lehrgangskosten:
Siehe Übersicht: Zuschüsse zu Anpassungsqualifizierungen.

Arbeitgeberbeteiligung:
Siehe Übersicht: Zuschüsse zu Anpassungsqualifizierungen.

Übernahme sonstiger Weiterbildungskosten:
Wenn diese durch die Weiterbildung entstehen.

Arbeitsentgeltzuschuss:
Siehe Übersicht: Zuschüsse zu Anpassungsqualifizierungen.

Übersicht: Zuschüsse zu Anpassungsqualifizierungen nach Unternehmensgröße.

Qualifizierungschancengesetz: Fördermöglichkeiten für Unternehmen

Hier können Sie die Infografik „Zuschüsse zu Weiterbildung und Arbeitsentgelt nach Unternehmensgröße“ herunterladen.

Wie sind Anpassungsqualifizierungen im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes förderbar?

Je nach Betriebsgröße werden Unternehmen durch Zuschüsse zu den Weiterbildungskosten finanziell unterstützt. Auch Lohnkosten werden erstattet, wenn Arbeitnehmer für die Weiterbildung freigestellt werden.

  • Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten erhalten von der Bundesagentur Lohnfortzahlungskosten von bis zu 75 % und die Weiterbildungskosten vollständig erstattet.
  • Unternehmen mit zehn bis 249 Mitarbeitern erhalten bis zu 50 % der Kosten erstattet.
  • Unternehmen mit 250 bis 2.500 Angestellten erhalten bis zu 25 % der Kosten für die Weiterbildung von der Agentur für Arbeit.
  • Unternehmen mit einer Betriebsgröße von über 2.500 Mitarbeitern bekommen bis zu 15 % der Kosten erstattet. Diese können auf bis zu 20 % steigen, wenn ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung besteht.
  • Seit Mai 2020: Die Förderung (Weiterbildungskosten und Lohnkostenzuschüsse) ist für alle Unternehmensgrößen unter bestimmten Voraussetzungen um bis zu 15 % erweiterbar.

Wichtig: Bei Angestellten ohne Berufsabschluss und bei berufsabschlussbezogenen Weiterbildungen sind bis zu 100 % der Lohnkosten förderbar.

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Förderbedingungen für Weiterbildungen nach dem Qualifizierungschancengesetz.

Damit eine Weiterbildung gefördert werden kann, müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Die Weiterbildung umfasst mindestens 121 Stunden und vermittelt Wissen und Kenntnisse, die über rein arbeitsplatzbezogene und kurzfristige Anpassungsfortbildungen hinausgehen.
  • Der Berufsabschluss des Weiterbildungsteilnehmenden und die letzte Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung (nach QCG) liegen vier Jahre zurück (nach §82 SGB III).
  • Der Weiterbildungsträger muss AZAV sein, wie bei WBS TRAINING erfüllt.
  • Die Weiterbildung kann außerhalb des Betriebes bzw. von einem zugelassenen Träger (wie z.B. WBS TRAINING) innerhalb des Betriebes durchgeführt werden.
Förderbedingungen für Weiterbildungen nach dem Qualifizierungschancengesetz

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Diese Kurse mit dem Fokus „Arbeiten 4.0" sind durch das Qualifizierungschancengesetz förderbar (Auswahl).

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  • Alle Weiterbildungen der WBS TRAINING sind AZAV-zertifiziert und erfüllen somit die Bedingung für eine vom Qualifizierungschancengesetz geförderte Weiterbildung.

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Qualifizierungschancengesetz: Wie profitieren Sie als Arbeitnehmer davon?

Kompetenzen erwerben, Arbeitsplatz sichern. Das Qualifizierungschancengesetz räumt Ihnen erstmals im Job den gesetzlichen Anspruch auf Weiterbildungsberatung ein. Bisher war eine geförderte Weiterbildung nur bei bereits bestehender Arbeitslosigkeit möglich. Die Qualifizierungsoffensive gibt Ihnen die Chance, in Zeiten des rasanten Strukturwandels durch die Digitalisierung, Arbeitslosigkeit vorzubeugen. So verbessern Sie Ihre Beschäftigungsfähigkeit vor allem im Hinblick auf den technologischen Wandel und vermeiden Lücken im Lebenslauf.

Wie können Sie als Arbeitnehmer eine Weiterbildung beantragen?

Weiterbildungen im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes müssen sowohl bei der Bundesagentur für Arbeit als auch beim Arbeitgeber beantragt werden. Es ist sinnvoll, sich zunächst von der Bundesagentur für Arbeit beraten zu lassen und gemeinsam eine Weiterbildungsstrategie zu erarbeiten. Anschließend sollten Sie Ihrem Arbeitgeber die gegenseitigen Vorteile einer Weiterbildung aufzeigen. Dabei unterstützen wir Sie sehr gern. 

Das Qualifizierungschancengesetz eröffnet Ihnen einen rechtlichen Anspruch auf eine Weiterbildungsberatung. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch, jede beliebige Weiterbildung durch die Bundesagentur fördern zu lassen.

Unser Tipp: Identifizieren Sie klar Ihren Weiterbildungsbedarf und auf welche Weise Sie eine Maßnahme in Bezug auf die digitale Zukunft voranbringt. So überzeugen Sie Ihren Ansprechpartner beim Arbeitgeberservice und Ihren Arbeitgeber. Sie wollen erfahren, welche Tätigkeiten in Ihrem Job heute schon automatisierbar sind?
Testen Sie den Job-Futuromat.

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Qualifizierungschancengesetz: Fragen und Antworten.

Ist eine geförderte Weiterbildung auch im eigenen Betrieb möglich?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen: Eine innerbetriebliche Weiterbildung wird dann nach dem Qualifizierungschancengesetz gefördert, wenn sie von einem zugelassenen Träger (wie WBS TRAINING) durchgeführt wird. Außerdem muss die Weiterbildungsmaßnahme eine Dauer von mehr als 160 Stunden in Anspruch nehmen. Nicht gefördert werden hingegen innerbetriebliche Weiterbildungen von kürzerer Dauer und ohne zugelassenen Träger.

Welche Weiterbildungen werden gefördert?

Es lassen sich alle Weiterbildungen fördern, die dazu dienen, Arbeitsplätze zu erhalten, die von der Digitalisierung des Arbeitsmarktes betroffen sind. Förderfähig sind Maßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze bedroht sind oder die anderweitig vom digitalen Strukturwandel betroffen sind – beispielsweise durch die Übernahme anderer Verantwortungsbereiche oder Tätigkeitsfelder. Weiterhin werden Weiterbildungen in allen Gebieten mit drohendem oder bestehendem Fachkräftemangel gefördert.

Welche Voraussetzung gelten für eine Förderung?

Für eine Förderung müssen die Inhalte einer Weiterbildungsmaßnahme über eine ausschließlich arbeitsplatzbezogene kurzfristige Anpassungsfortbildung hinausgehen. Die Weiterbildung darf also nicht dazu dienen, Kenntnisse für die Ausübung einer aktuellen Tätigkeit zu vertiefen, sondern soll Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf den digitalen Arbeitsmarktwandel vorbereiten. Das Alter und die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Betriebsgröße spielen dabei keine Rolle. Weiterhin gilt:

  • Die letzte Berufsausbildung (bei einer mindestens zweijährigen Ausbildungszeit) muss in der Regel mindestens vier Jahre zurückliegen.
  • Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter darf in den letzten vier Jahren keine andere öffentlich geförderte Weiterbildungsmaßnahme durchgeführt haben.
  • Die Förderung gilt nur für zugelassene Weiterbildungen und Träger.

Ist eine Zustimmung durch das arbeitgebende Unternehmen bei einer geförderten Weiterbildung nötig?

Ja, denn die Übernahme von Weiterbildungskosten und Lohnfortzahlungskosten erfordert die Kofinanzierung durch das arbeitgebende Unternehmen. Eine geförderte Weiterbildung ist nur im Einvernehmen mit dem Unternehmen möglich und stellt eine Ermessensleistung durch dieses dar. Die Arbeitnehmerin beziehungsweise der Arbeitnehmer muss zudem einen Antrag auf Weiterbildungsförderung bei der Firma einreichen.

Haben Arbeitnehmende das Recht auf eine geförderte Weiterbildung?

Nein, insofern es nicht gesondert vertraglich geregelt ist, haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber dem arbeitgebenden Unternehmen keinen Anspruch auf eine geförderte Weiterbildung. Durch das Qualifizierungschancengesetz besteht allerdings ein Anspruch auf Beratung bei der Agentur für Arbeit. Arbeitnehmende können sich in jedem Fall bei der Behörde zu ihren Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten beraten lassen.

Welche Auswirkungen hat das Qualifizierungschancengesetz auf die WeGebAU?

Schon vor dem Qualifizierungschancengesetz hat die Bundesagentur für Arbeit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem Weiterbildungsprogramm unterstützt: Das Programm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“ (WeGebAU) galt allerdings nur für einen eingeschränkten Personenkreis. Durch die Qualifizierungsoffensive erhält nun eine weitaus größere Zahl an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Möglichkeit, geförderte Weiterbildungsmaßnahmen durchzuführen. Die Förderung wurde von kleinen und mittleren Unternehmen auf alle Betriebsgrößen ausgedehnt. Bezuschusst werden nun Weiterbildungsmaßnahmen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Engpassberufen sowie in Tätigkeitsfeldern, die vom digitalen Strukturwandel betroffen sind – und zwar unabhängig vom Alter und von der Qualifikation. (Siehe: Welche Weiterbildungen werden gefördert?)

Was beinhaltet die Weiterbildungsförderung und wie hoch fällt diese aus?

Gibt die Agentur für Arbeit einem Antrag auf Weiterbildungsförderung statt, erhält das arbeitgebende Unternehmen einen Zuschuss für die Kosten der geplanten Weiterbildungsmaßnahme sowie für die Lohnfortzahlung. Wie hoch der Zuschuss ausfällt, hängt von der Betriebsgröße ab.

  • Bei weniger als zehn Beschäftigten: Übernahme von bis zu 75 Prozent der Lohnfortzahlungskosten sowie bis zu 100 Prozent der Weiterbildungskosten.
  • Bei zehn bis 250 Beschäftigten: Übernahme von bis zu 50 Prozent der Lohnfortzahlungskosten sowie bis zu 50 Prozent der Weiterbildungskosten.
  • Bei 250 bis 2.500 Beschäftigten: Übernahme von bis zu 25 Prozent der Lohnfortzahlungskosten sowie bis zu 25 Prozent der Weiterbildungskosten.
  • Bei mehr als 2.500 Beschäftigten: Übernahme von bis zu 25 Prozent der Lohnfortzahlungskosten sowie bis zu 15 Prozent der Weiterbildungskosten (bei Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag bis zu 20 Prozent).

Lässt sich eine geförderte Weiterbildung auch berufsbegleitend durchführen?

Grundsätzlich ja – dies hängt aber von den jeweils im Betrieb getroffenen Vereinbarungen zwischen dem arbeitgebenden Unternehmen und dem Beschäftigten ab.

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Auf uns können Sie vertrauen.

Weiterbildungen und Umschulungen mit Gütesiegel: Die Zufriedenheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat bei WBS TRAINING höchste Priorität. Das bezeugen auch unsere Auszeichnungen: 1. Platz als „Top Anbieter berufliche Weiterbildung“ (TEST Bild) sowie „Deutschlands Kundenchampions 2020“ (F.A.Z.-Institut). Zudem führen wir regelmäßig selbstständig Teilnehmerbefragungen durch. Alles mit dem Ziel, Ihnen ein qualitativ hochwertiges Bildungserlebnis zu bieten.

Wir übernehmen Verantwortung.

Für WBS TRAINING stehen nicht nur wirtschaftliche Interessen im Vordergrund, sondern vor allem der Mensch und unsere Umwelt. Dafür setzen wir uns täglich ein – mit der Schaffung von Transparenz, ökologischer Nachhaltigkeit und gelebter Solidarität gegenüber unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern. Alle WBS Standorte beziehen beispielsweise 100 % Ökostrom. Unsere vom F.A.Z.-Institut ausgezeichneten Maßnahmen für das Gemeinwohl dokumentieren wir in unserer Gemeinwohl-Bilanz.