Produktiv arbeiten im Homeoffice.
Mit diesen Ideen schaffen Sie sich Ihren idalen Workingspace.

Homeoffice einrichten: 7 Ideen für ein
produktives Homeoffice.

Sie wollen in Ihren eigenen vier Wänden arbeiten und sich ein neues Homeoffice einrichten? Damit Sie auch zu Hause produktiv und entspannt arbeiten können, haben wir für Sie die besten Tipps und Ideen gesammelt.

Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihr Homeoffice effizient einrichten und welche Tipps Sie beim Einrichten des Arbeitsplatzes zuhause in jedem Fall beachten sollten.

Homeoffice einrichten: Inhaltsübersicht.

  1. Neues Mindset verinnerlichen: Zuhause zur Arbeit gehen.
  2. Arbeitszimmer einrichten: Hier wird gearbeitet!
  3. Schaffen Sie sich Ihren idealen Workingspace.
  4. Das Homeoffice mit ergonomischen Möbeln einrichten.
  5. Verlässliche Technik und ein Headset zum Telefonieren.
  6. Den Bildschirm im Homeoffice richtig einrichten.
  7. Mahlzeit, Kollegen! Adieu Einsamkeit!

 

7 Ideen fürs Homeoffice hätten vor ein paar Jahren noch niemanden interessiert. Doch mit dem digitalen Wandel ändert sich auch die Art und Weise, wie wir arbeiten und leben. Dr. Gregory House bringt es schön auf den Punkt, worauf es zukünftig immer mehr ankommen wird:

„Arbeite klug, nicht hart.” | Dr. Gregory House

 

 

Junge Frau im Home Office

Neues Mindset verinnerlichen: Zuhause zur Arbeit gehen.

Viele Menschen, die im Homeoffice arbeiten, haben ein Problem damit, ihre freien Zeiten und ihre Arbeitszeiten voneinander abzugrenzen. Auf Dauer führt das zu Stress. Denn entweder man verzettelt sich mit jobfremden Aufgaben. Oder man hat ständig das Gefühl, nicht fertig zu sein.

Ein Vorteil der Arbeit im Homeoffice sind die kleinen Freiheiten und die flexiblen Arbeitszeiten. Doch eine gewisse Grundstruktur hilft Ihnen, Ihre Arbeit in angemessener Zeit zu schaffen. Geben Sie sich selbst die psychologischen Signale: „Jetzt beginnt die Arbeit“, „Jetzt habe ich Pause“ und „Jetzt endet mein Arbeitstag“.

Viele raten auch dazu, sich anzuziehen, als würde man zur Arbeit ins Büro gehen. Doch das sollten Sie selber testen, ob Sie auch ohne die viel zitierte Hose produktiv arbeiten können. Wir meinen, das geht durchaus!

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Arbeitszimmer einrichten:
Hier wird gearbeitet!

Junger Mann mit Laptop

Ein Homeoffice ist nicht das Plätzchen auf der Couch oder die Strandliege, wie es uns digitale Nomaden auf Instagram zeigen. Ihr Homeoffice ist ein richtiger Arbeitsplatz und sollte entsprechend abgegrenzt, eingerichtet und ausgestattet sein. Im besten Fall ist Ihr Homeoffice darum auch nicht die Ecke neben dem Wäschekorb im Schlafzimmer, sondern ein eigener Raum oder zumindest ein klar abgegrenzter Teil eines Raumes.

Die Idee dahinter ist, dass Sie zum einen Platz für Ihre Büromöbel und Ihre Arbeitsmittel brauchen. Zum anderen ist es der psychologische Effekt. Wenn Sie beim Arbeiten häufig gestört werden, oder wenn Ihr Blick ständig auf liegengebliebene Hausarbeit fällt, können Sie sich nicht so gut auf Ihre Aufgaben fokussieren.

Der Mindset-Tipp: Wenn Sie in Ihr Homeoffice gehen, dann achten Sie auf das richtige Mindset. Es hilft, sich mit einem festen Ritual (z. B. beim Schließen der Tür vom Arbeitszimmer kurz sammeln und tief durchatmen) darauf einzustimmen, dass man jetzt gedanklich in den „Arbeitsmodus” übergeht. Dies hilft später auch dabei,  den „Arbeitsmodus” zu verlassen, wenn man das Homeoffice verlässt.

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Über 70 %

aller Deutschen befürworten einen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice.

Quelle: statista.de (2021)

Schaffen Sie sich Ihren idealen Workingspace.

Auch umgekehrt gilt es, das Homeoffice freizuhalten von Dingen, die gerade nicht gebraucht werden. Das Arbeitszimmer sollte nicht als Abstellraum verwendet werden, weil auch das den Fokus von der Arbeit ablenkt und das Zimmer als solches abwertet.

Wenn es der Platz zu Hause nicht anders hergibt, können Sie zum Beispiel eine kleine Nische schaffen, in der Ihr Schreibtisch und Ihr Bürostuhl von halbhohen Regalen eingerahmt wird. Dann haben Sie eine räumliche Abgrenzung, die auch psychologisch wirkt. Und zugleich bieten Ihnen die Regale Platz für Akten, Drucker, Papier und anderes Arbeitsmaterial.

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Das Homeoffice mit ergonomischen Möbeln einrichten.

Das Homeoffice ist ein ernstzunehmender Arbeitsplatz, an dem Sie wirtschaftlich wertvolle Leistungen erbringen. Das geht auf Dauer nicht auf dem wackeligen Küchenstuhl oder dem alten Bürostuhl auf vier Rollen.

Achten Sie bei der Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes im Homeoffice auf eine hochwertige, ergonomische, funktionale und sichere Ausstattung. Den Bürostuhl sollten Sie unbedingt probesitzen. Es gibt so viele verschiedene Modelle, dass es auch für Ihren Rücken einen großen Unterschied macht! Der Schreibtisch sollte in der Höhe zu Ihrer Körpergröße passen. Optimal ist ein Sitz-Steh-Schreibtisch, weil er Sie auch während der Arbeitszeit in Bewegung bringt.

Ratgeber-Tipp: Die VGB (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) bietet einen hilfreichen Ratgeber zum Thema Wie beschaffe ich den passenden Stuhl? (PDF-Download) an. Darin sind nicht nur wichtige Prüfsiegel, sondern auch Checklisten für den Stuhleinkauf aufgelistet. Alternativ ist auch eine Beratung möglich – einfach mal nachfragen.

Junge Frau arbeitet am Stehtisch

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Verlässliche Technik und ein Headset zum Telefonieren.

Auch im Homeoffice brauchen Sie eine verlässliche Technik und Arbeitsmaterialien, die Ihnen die Arbeit leichter machen. Dazu gehört ein schneller PC mit den neuesten Versionen der Programme, die Sie für Ihre Arbeit nutzen. Wenn Sie häufig telefonieren und dabei vielleicht auch Notizen machen, dann lohnt sich ein Headset. Achten Sie auf eine gute Tonqualität.

Setzen Sie sich bei Videocalls ins rechte Licht.

Neben der Tonqualität ist ebenso eine passende Beleuchtung für Zoom, Teams, Google Meet & Co. wichtig. Um sich bestmöglich zu präsentieren, sollten Sie darauf Wert legen, dass Ihr Gesicht durch eine abgeschirmte Lampe gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Idealerweise kommt das Licht der Lampe direkt von vorne, damit keine unvorteilhaften Schatten entstehen.

Bei externen Videocalls mit Kunden und Dienstleistern bietet es sich zudem an, ein professionelles Hintergrundbild mit Ihrer Firmenmarke und einem passenen Slogan in die Videocall-Programme einzubinden. Fragen Sie Ihre Kolleg:innen in der Marketing-Abteilung, welche Hintergrundbilder zur Verfügung stehen und extern verwendet werden können.

Datensicherung via Festplatte oder Cloud?

Denken Sie auch an die regelmäßige Datensicherung zum Beispiel jeden Freitagnachmittag als letzten Arbeitsschritt vor dem Wochenende. Sie können dafür externe Festplatten und Speichermedien oder eine Cloud nutzen. Die Cloud ist sicherer, da Ihre Daten dort auch bei Brand, Wasserschaden oder Einbruch geschützt sind. Allerdings benötigen Sie dafür eine hohe Bandbreite für den Daten-Upload und somit eine stabile und schnelle Internetverbindung

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Den Bildschirm im Homeoffice richtig einrichten.

Bei der Wahl Ihres Arbeitsplatzes zu Hause sollten Sie auch eine ergonomische korrekte Stellmöglichkeit für den Bildschirm mit einbeziehen. Die Haupt-Lichtquelle, ob Leuchte oder Fenster, sollte sich im rechten Winkel zum Bildschirm befinden. Vor einem Fenster in das kein direktes Sonnenlicht fällt, können Sie den Bildschirm auch so vor das Fenster stellen, dass Ihr Blick nach draußen fällt. Dann können Sie ab und zu Ihre Augen in die Ferne schweifen lassen. Das ist zugleich eine kleine, entspannende Augenübung und bietet einen Ausgleich zur Bildschirmarbeit.

Viele Bildschirme sind zu hoch eingestellt. Dann müssen Sie den Kopf immer leicht in den Nacken legen. Das belastet jedoch die Nackenwirbelsäule und kann zu Verspannungen und Schmerzen im gesamten Schulter-Nackenbereich führen. Achten Sie darauf, dass Sie den Kopf leicht senken, wenn Sie in die Mitte des Bildschirms schauen.

Homeoffice: Monitor richtig einstellen

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Mahlzeit, Kollegen! Adieu Einsamkeit! „Mahlzeit!“

„Mahlzeit!“ – Ob Büro oder Produktionsstätte, wer in Deutschland arbeitet, kennt diesen fröhlichen Gruß zur Mittagzeit. Man trifft sich in der Kantine, schimpft gemeinsam über das Essen, tauscht neuesten Klatsch aus und geht danach wieder an die Arbeit. Das ist Netzwerken 1.0. Es fördert den Teamgeist und tut dem Menschen als soziales Wesen einfach gut.

Nun müssen Sie im Homeoffice nicht täglich mit Kolleg:innen virtuell gemeinsame Mahlzeiten einnehmen. Doch ein Netzwerk pflegen, das geht auch online. Verabreden Sie sich zum Beispiel jeden Donnerstag zu einem gemütlichen Feierabend-Getränk per Videokonferenz. Das verbindet, stärkt Ihr berufliches Netzwerk und gibt Ihnen das Gefühl, auch von zuhause aus mittendrin zu sein.

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Homeoffice: PC auf Schreibtisch

Noch mehr Tipps fürs Homeoffice.

In unserem Blog Hallo Karriere haben wir noch weitere Tipps für die Arbeit im Homeoffice zusammengefasst. Dabei erfahren Sie:

  • Wie Sie Ablenkungen vermeiden können.
  • Wie Sie optimale Arbeitszeiten festlegen.
  • In welchen Städten es ein vielfältiges Angebot an Homeoffice-Stellen gibt.

Weitere Homeoffice Tipps

Tipps von Chris.

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