Berufsbezogener Sprachkurs mit Zielsprachniveau B2

Berufsbezogene Deutschsprachförderung (DeuFÖV) nach §45a AufenthG

Dauer
400 Unterrichtsstunden (4 - 6 Monate)
Teilnehmerzahl 
25
Unterrichtszeiten
Täglich 4 bis 5 Unterrichtseinheiten (á 45 min), genaue Zeiten auf Anfrage.
Kosten und Förderung
Bis zu 100 % kostenlos bei Förderung durch Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Der berufsbezogene Basiskurs B2 umfasst 400 bzw. 500 Unterrichtseinheiten und hat das Ziel, das Sprachniveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) zu erreichen. Das Sprachniveau B2 bildet die zweite Stufe der selbstständigen Sprachverwendung. 

Für [...] Weiterlesennähere Informationen des Basiskurses mit 500 Unterrichtseinheiten verweisen wir auf den Berufsbezogenen Sprachkurs mit Brückenelement B1/B2. 

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Nächster Kurstermin:
11.01.24 - 15.05.24
Alle Kurstermine und Standorte

Aktuelle Kursinformationen

Je nach Standortauswahl findet der Deutschkurs in Präsenz vor Ort oder auch online auf Anfrage mit unseren qualifizierten Lernbegleiter:innen im virtuellen Klassenzimmer statt. Sie schließen den Kurs mit der TELC-Prüfung "Deutsch-Test für den Beruf B2" ab. 

Lernziele

Allgemeinsprachliche Lernziele gemäß GER:

  • in der Fertigkeit „Hören“ längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexer Argumentation folgen, wenn ihnen das Thema einigermaßen vertraut ist
  • in der Fertigkeit „Lesen“ Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten
  • in der Fertigkeit „Schreiben“ klare und detaillierte Texte zu für sie persönlich interessierenden Themen schreiben und darin Informationen wiedergeben oder Argumente und Gegenargumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen
  • in den Fertigkeiten „Sprechen“/„Interagieren“ sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit einem Muttersprachler recht gut möglich ist, sich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und ihre Ansichten begründen und verteidigen sowie zu vielen Themen aus ihren Interessengebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und Vor- und Nachteile angeben

Spezielle berufssprachliche Lernziele:

  • Lernstrategien erlernen und Umgang mit neuem (Fach-)Wortschatz
  • Umgang und Lernen mit digitalen Medien für den Beruf 
  • Arbeitssuche und Bewerbung 
  • Arbeitsalltag: Außenkontakte 
  • Regularien am Arbeitsplatz 
  • Berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung 
  • Wechsel/ Beendigung des Arbeitsverhältnisses 
  • Unternehmen in Deutschland
  • Interkulturelle Kommunikation im beruflichen Alltag
Zielgruppe

Teilnehmende am Basiskurs B2 sind Menschen mit Migrationshintergrund, die

  • beim Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) des Integrationskurs nach § 43 des Aufenthaltsgesetzes sowie des 300 UE Wiederholungskurses das Sprachniveau B1 erreicht haben.
  • zwar durch ein vorhandenes Zertifikat nach dem GER das Sprachniveau B1 nachweisen können, dieses Zertifikat jedoch älter als sechs Monate ist und der Einstufungstest ein Sprachniveau von B1 nachweist.
  • arbeitsuchend gemeldet sind oder in der Regel Leistungen nach SGB II oder SGB III beziehen.
  • eine Ausbildung beginnen wollen oder beschäftigt sind.
  • die Aufnahme einer ihrer Qualifikation und/oder ihren beruflichen Neigungen entsprechenden Tätigkeit anstreben.
  • sich beruflich neu orientieren wollen oder ein noch höheres Sprachniveau für die Ausübung von hochqualifizierten Berufen anstreben.
Teilnahmevoraussetzung

Für die Anmeldung benötigen wir:

  • eine Verpflichtung oder Berechtigung zur Teilnahme an einem berufsbezogenen Basiskurs B2 (400 UE) im Original des Jobcenters, der Agentur für Arbeit oder des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
  • Ausweis/Pass/Aufenthaltstitel
  • bestandenes Zertifikat B1 Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) oder nachgewiesene Deutschkenntnisse auf dem Sprachniveau B1 (GER)

Für den Erhalt einer Berechtigung zur Teilnahme an einem B2 Kurs (400 UE) sollte Ihr DTZ/B1 Zertifikat bestimmte Zertifikatspunkte aufweisen. 

Die Teilnahme am Berufssprachkurs kann gefördert werden. Auszubildende und Berufstätige tragen evtl. einen Eigenanteil von 50%. Wir beraten Sie gern. 

Unterrichtszeiten

Täglich 4 bis 5 Unterrichtseinheiten (á 45 min), genaue Zeiten auf Anfrage.

Inhalte

Im Mittelpunkt steht das Erreichen von berufsfeldübergreifenden Deutschkenntnissen. Ziel des B2-Basiskurses ist, dass Sie innerhalb von 400 UE bzw. 500 UE (mit Brückenelement) diese Kenntnisse und Kompetenzen in der deutschen Sprache erwerben.

Insbesondere im Hinblick auf Maßnahmen der beruflichen Ausbildung im dualen System, auf berufliche Qualifizierungsmaßnahmen oder auf sonstige berufliche Fortbildungen ist das Niveau B2 entsprechend dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GER) häufig als Mindestvoraussetzung von besonderer Bedeutung.

Perspektiven nach der Qualifizierung

Nach einer erfolgreichen Teilnahme

  • verfügen Sie über das Vokabular, die Redewendungen und die Grammatik, die Sie brauchen, um sich am Arbeitsplatz zu verständigen.
  • können Sie berufliche E-Mails und Briefe verfassen und Texte wie Bedienungsanleitungen verstehen.
  • sind Sie optimal auf Vorstellungsgespräche oder Arbeitsverträge vorbereitet.
  • haben Sie sehr gute Chancen sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. 
  • erstattet Ihnen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge innerhalb von zwei Jahren auf Antrag 50 Prozent des geleisteten Kostenbeitrags.
  • erhalten Sie ein anerkanntes TELC B2-Zertifikat oder eine Teilnahmebescheinigung.
Informationen

Im Rahmen des Baiskurses B2 kann Ihnen eine sozialpädagogische Begleitung zur Verfügung gestellt werden. 

Die Aufgaben der sozialpädagogischen Begleitung umfassen u.a. folgende Tätigkeitsfelder: 

  • Konfliktarbeit, Krisenintervention
  • Lernstrategien, Zeitmanagement, Abbau von Prüfungsängsten 
  • Verweisberatung, Vermittlung von weiterführenden Hilfen
  • Vorbereitung und Unterstützung bei Vorstellungsgesprächen, Bewerbungsunterlagen 
  • Vermittlung an Beratungsstellen, z.B. zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

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